Was steckt hinter IVDR und MDR?
Die Verordnung für die In-vitro-Diagnostika (IVDR) und die Medizinprodukteverordnung (MDR) regeln die Anforderungen an die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Medizinprodukten sowie die Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem, unter dem diese Produkte entwickelt, hergestellt und in den Verkehr gebracht werden. Die Verordnungen regeln zudem die Pflichten von Herstellern, Händlern wie Diagonal und weiteren Wirtschaftsakteuren und erhöhen die Anforderungen an Gesundheitseinrichtungen bei der Herstellung von Produkten zur internen Verwendung.
Welche Auswirkungen haben IVDR und MDR für die Produkt-Herstellung?
Mit Einführung der IVDR gibt es große Änderungen der regulatorischen Anforderungen an die Hersteller von In-vitro-Diagnostika. Medizinprodukte und IVD müssen zukünftig bis zur endgültigen Zulassung zahlreiche Leistungsprüfungen in Form von z.B. Stabilitätstests oder klinischen Studien erfüllen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört das System zur eindeutigen Produktidentifikation, Unique Device Identification (UDI), welches für unterschiedliche Produktkategorien zeitlich gestaffelt eingeführt wird. Dadurch soll eine einfachere Rückverfolgbarkeit der Produkte nach dem Inverkehrbringen gewährleistet werden.